Eine Leserin schrieb uns eine deutliche Mail. Unser Magazintext passte für sie nicht zum Schweizer Auftritt. Im Kern hatte sie recht.
Die Halle war leer. Mich beschäftigte bald nicht mehr, was man hineinstellen könnte. Sondern wer das brauchen könnte, was bereits da war.
Albert hatte seinen Räucherschrank bewusst nicht bei mir gekauft. Als die Steuerung ausfiel und der vorbereitete Lachs wartete, stand er wieder vor mir.
Die junge Frau hatte sich an der Messe über unseren Namen aufgeregt. Monate später stand sie in meinem Grillkurs. Und ich erkannte sie nicht.
Die Kunststoffbox war massiv, das Werkzeug kompliziert. Ich behielt die festen Anforderungen und begann mit dem Rest auf einem weissen Blatt.
Ich las «Uhrmacher» und sah die Verbindung zu unserer Arbeit nicht. Das Team liess ihn mitarbeiten. Danach hörte ich besser zu.
Als die erste Bestellung im Webshop lag, glaubte ich an einen Scherz. Dabei hatte alles mit einem Grill für meine Terrasse angefangen. Und vier, die ich loswerden musste.
Am Zeichenbrett entfernte ich Fehler mit der Rasierklinge. Vor meinem ersten CAD-Rechner bekam ich kaum einen geraden Strich hin.
Mitdenken, widersprechen und dann mit aufbauen. Warum ich meinen Platz neben Menschen sehe, die andere Stärken mitbringen als ich.
Ein Lebenslauf nennt Stationen. Mich interessieren die Entscheidungen dazwischen – und die Menschen, ohne die vieles anders gekommen wäre.
MITEINANDER REDEN
Wenn wir einmal miteinander reden sollten, dann reden wir.
Uwe Grabherr · Hagendorn, Schweiz
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